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Keramiktopf mit Deckel

Keramiktöpfe – gestern und heute

Gefäße aus Ton haben eine uralte Tradition. So belegen archäologische Funde aus der späteren Steinzeit einfachste Aufbewahrungs- oder Essschalen. Aus der antiken Zeit sind Kochgefäße und andere Utensilien zur Aufbewahrung und Zubereitung von Esswaren aus keramischem Material bekannt. Solche Haushaltsgegenstände verfügten auch schon über einfache Glasuren und Dekore.

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Im Laufe der Epochen verfeinerte sich die Technik der Herstellung sowie die Formen und die Vielfältigkeit der Verzierungen. So zeigte sich auch in der Aufwändigkeit der Herstellung, wer sich bessere Keramik leisten konnte. Feines, keramisches Geschirr schmückte also die Tafeln der reichen Oberklasse, während einfaches Steinzeug der unteren Volksschicht vorbehalten war. In der Neuzeit wurde die rustikale und derbe Keramik mehr und mehr durch feines Porzellan ersetzt.

 

In der heutigen, modernen Zeit geht der Trend in immer stärkerem Maße zu einer gesunden und natürlichen Lebensweise zurück. Alte und fast vergessene Verfahren zur Aufbewahrung und Haltbarkeit von Gemüse und Obst erleben ihr Comeback und damit auch die praktischen und dekorativen Keramiktöpfe mit Deckel.

Keramiktöpfe mit Deckel – vielfältig und dekorativ zugleich

Der Römertopf – er ist wohl der bekannteste Schmortopf aus Ton. In ihm lassen sich Fleisch, Gemüse, Fisch und auch einige Süßspeisen schmackhaft garen. Vitamine und Mineralstoffe werden weitestgehend erhalten. Der rustikale und formschöne Topf kann auch gleichzeitig zum Servieren benutzt werden.

Der Einmach- oder Gärtopf – er ist auch umgangssprachlich als „Sauerkrauttopf“ bekannt. Hier findet eine alte und bewährte Konservierungsmethode – die Milchsäuregärung – wieder Einzug in die moderne Küche. Durch luftdichtes Abschließen des Einlegegutes wird ein Gärprozess – die Umwandlung von Kohlehydraten in Milchsäure – in Gang gesetzt. Das Ergebnis ist zum Beispiel ein haltbares und gesundes Sauerkraut.

Der Rumtopf und Gurkentopf – er konserviert durch Einlegen die leckeren Früchte des Sommers und des Herbstes. Meist sind diese Gefäße sehr farbenfroh verziert und damit gleichzeitig Blickfang im Wohnbereich oder auf der Gartenparty.

Der Brottopf – er hält das Brot duftend frisch und knusprig. Das Brot „atmet“. Die äußere Glasur verhindert das Herausdringen von Feuchtigkeit. Dadurch bleibt das Brot frisch und lecker.

Die meisten dieser Gefäße sind, je nach Hersteller, in unterschiedlichen Größen und Verarbeitungen erhältlich. Eine regelmäßige, schonende Reinigung erhält die Lebensdauer der Töpfe und die Freude bei jeder neuen Benutzung.

Keramik – in aller Kürze

Die Bezeichnung geht auf das altgriechische „Keramos“ zurück. Die mineralhaltige Tonerde entsteht durch Verwitterung. Dieses Gemisch wird verarbeitet, geformt und meist doppelt gebrannt. Wir kennen hauptsächlich Grob- und Feinkeramik. Während unter Feinkeramik meist Produkte aus feinstem, keramischem Material verstanden werden, findet man Gefäße aus Grobkeramik unter den Begriffen Steingut, Steinzeug und Irdengut. So wird Steingut meist für Geschirr, wie Tassen, Schüsseln, Töpfen und Krügen verwendet, während das Steinzeug vorwiegend im Bereich der Fliesen zu finden ist. Unglasierte und poröse, wasserdurchlässige Materialien werden unter dem Namen Irdengut zusammengefasst.

 

 

 

 

 

 

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