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Keramikpfannen: Vorteile, Brateigenschaften, Tipps & Tricks

Keramikpfannen: Vorteile, Brateigenschaften, Tipps & Tricks

Fleisch so anzubraten, dass es schön saftig bleibt, erfordert viel Geschick und gilt unter Hobby- und Profiköchen als hohe Kunst. Besonders wichtig ist dabei das richtige Kochgeschirr. Eine gute Pfanne sollte zur Grundausrüstung in jedem Haushalt gehören, doch welche Pfanne hat die besten Brateigenschaften?

Keramikpfannen haben sich in den letzten Jahren bei der Zubereitung der verschiedensten Gerichte – von Fleisch über Gemüse bis hin zu Fisch – bewährt und sind in immer mehr Küchen zu finden. Hier ein Überblick über verschiedene Arten von Keramikpfannen, ihre Vorteile und vieles mehr.

Was zeichnet eine Keramikpfanne aus?

Der Begriff „Keramikpfanne“ ist im Grunde irreführend, denn eine Keramikpfanne besteht nicht vollständig aus Keramik, sondern verfügt lediglich über eine keramische Beschichtung. Keramik zeichnet sich unter anderem durch ein hohes Maß an Strapazierfähigkeit aus. Diese positive Eigenschaft kommt auch bei Keramikpfannen zum Tragen: Konventionelle Pfannen haben in der Regel eine Beschichtung auf Kunststoffbasis, die allerdings nicht besonders hitzeempfindlich ist. Die Folge: Bei Überhitzung können sich winzige Partikel lösen und an das Essen abgegeben werden. Obwohl kleine Mengen als ungefährlich gelten, ist der Gedanke an Beschichtungspartikel im Essen ausgesprochen unappetitlich. Bei Keramikpfannen ergibt sich diese Problematik erst gar nicht: Das Material ist sehr hitzebeständig und zugleich ausgesprochen strapazierfähig, sodass die Beschichtung einer hochwertigen Keramikpfanne bei sachgemäßem Gebrauch über viele Jahre unbeschadet bleibt. Als Grundstoff bei der Herstellung von Keramikpfannen dienen verschiedene Materialien, so zum Beispiel Aluminium oder Edelstahl, die beide eine optimale Wärmeleitung gewährleisten und die positiven Eigenschaften der Keramik perfekt ergänzen.

Keramik – Was ist das eigentlich?

Keramik wird bereits seit vielen Jahrhunderten als Werkstoff genutzt und begegnet uns in verschiedensten Bereichen des Alltags. Allseits bekannt ist Keramikgeschirr, aber auch aus dem Sanitärbereich ist das Material längst nicht mehr wegzudenken: Es ziert unsere Wände in Form von Fliesen und dominiert in Form von Badewannen und Waschbecken unsere Badezimmer.

In der Industrie wird Keramik aufgrund seiner extremen Härte geschätzt und für Versiegelungen sowie als Verschleißschutz verwendet. Findige Wissenschaftler entwickeln immer neue Innovationen, so etwa mit Keramik beschichtete Motorblöcke oder Auspuffrohre. Da es frei von bedenklichen Stoffen ist, liegt auch die Anwendung in der Küche nah, sodass Keramikpfannen bereits seit einigen Jahren Hochkonjunktur haben und von immer mehr Hobby- und Profiköchen für sich entdeckt werden.

 

Keramikpfannen: gesundheitlich unbedenklich?

Die Beschichtung handelsüblicher Teflonpfannen enthält die Stoffe PFTE und PFOA. Während PFTE das Grundmaterial von Teflon ist, handelt es sich bei PFOA um einen Emulgator. Beim normalen Braten sind diese Stoffe unbedenklich, dennoch ist bei der Nutzung einer Teflonpfanne besondere Vorsicht geboten: Sie sollte niemals länger als drei Minuten leer erhitzt werden, da auf diese Weise giftige Dämpfe freigesetzt werden können.

Stattdessen müssen Öl und auch das Bratgut selbst relativ früh in die Pfanne gegeben werden. Keramikpfannen sind frei von PFTE und PFOA und ihre Beschichtung ist so robust, dass sie Temperaturen von bis zu 400 Grad standhält. Hier ist es problemlos möglich, das Fett erst auf Temperatur zu bringen, bevor das Bratgut in die Pfanne gelegt ist, was für das Bratergebnis nicht unerheblich ist: Die Poren schließen sich und das Fleisch bleibt schön saftig.

Fazit: Eine sinnvolle Investition

Eine Keramikpfanne ist aus vielerlei Gründen eine sinnvolle Investition. Sie hält hohen Temperaturen stand, kann in den Backofen gegeben werden und ist leicht zu reinigen. Nicht zuletzt erhöht die Tatsache, dass in einer Keramikpfanne nichts anbrennen kann, die Freude an der Zubereitung von Speisen und am Experimentieren mit neuen Gerichten. All das gilt jedoch nur für hochwertige Keramikpfannen, die über eine robuste Beschichtung verfügen und sorgfältig verarbeitet wurden.

 

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